Bevölkerungsentwicklung

In den folgenden Abschnitten ist die Bevölkerungsentwicklung in Teilen des Amt Bordesholms dargestellt. Die Statistiken basieren auf Daten des Statistischen Amts fĂŒr Hamburg und Schleswig-Holstein.

Bordesholm

In Bordesholm hat ca. 7500 Einwohner, wobei die Verteilung zwischen MĂ€nnern und Frauen bei ungefĂ€hr 50:50 liegt. Zwischen 2003 und 2009 ist die Einwohnerzahl allerdings um ca. 2,4% zurĂŒckgegangen.

Im Detail hat es im Jahr 2009 folgende VerÀnderungen der Einwohnerzahl gegeben:

Geburten: +44
TodesfÀlle: -72
Zugezogene: +445
Fortgezogene: -459
Saldo:  -42

44 Lebendgeburten stehen 72 TodesfĂ€llen gegenĂŒber. Damit geht die niedrige Geburtenquote Deutschlands auch nicht an Bordesholm vorbei.

Die weiteren VerĂ€nderungen gehen auf Zu- und Fortzug zurĂŒck. 445 Menschen sind nach Bordesholm gezogen, allerdings haben im selben Zeitraum auch 459 Personen den Ort verlassen. Welche GrĂŒnde dazu fĂŒhrten, ist der Statistik leider nicht zu entnehmen.

Wattenbek

In Wattenbek leben derzeit knapp 2900 Menschen. Ähnlich wie in Bordesholm ist der Anteil von MĂ€nnern und Frauen annĂ€hernd gleich. Allerdings hat die Einwohnerzahl in Wattenbek im untersuchten Zeitraum leicht zugenommen. Allerdings ist seit 2006 wieder ein RĂŒckgang erkennbar.

Im Detail hat es im Jahr 2009 folgende VerÀnderungen der Einwohnerzahl gegeben:

Geburten: +24
TodesfÀlle: -30
Zugezogene: +214
Fortgezogene: -235
Saldo:  -27

24 Lebendgeburten stehen 30 TodesfĂ€llen gegenĂŒber. Damit ist die Entwicklung in Wattenbek genau wie in Bordesholm negativ.

BrĂŒgge

In BrĂŒgge wohnen ca. 1050 Menschen. Frauen und MĂ€nner verteilen sich hier ebenfalls annĂ€herend gleichmĂ€ĂŸig. Seit 2003 ist Ă€hnlich wie in Wattenbek die Einwohnerzahl gestiegen. Seit 2007 hat allerdings auch hier ein RĂŒckgang eingesetzt.

Im Detail hat es im Jahr 2009 folgende VerÀnderungen der Einwohnerzahl gegeben:

Geburten: +7
TodesfÀlle: -9
Zugezogene: +58
Fortgezogene: -79
Saldo:  -23

7 Lebendgeburten stehen 9 TodesfĂ€llen gegenĂŒber. Damit ist die Entwicklung in BrĂŒgge wie in allen untersuchten Orten negativ.

Alterspyramide

Als nĂ€chstes sei die Verteilung der Altersklassen in Form einer Alterspyramide gezeigt. Da keine speziellen Daten fĂŒr das Amt Bordesholm vorlagen, wird hier stattdessen der umliegende Kreis Rendsburg-Eckernförde gezeigt. Das Diagramm stell die Situation im Jahr 2009 dar.

Die Pyramide zeigt, dass der Großteil der Einwohner des Kreises Rendsburg-Eckernförde 40 – 55 Jahre alt ist. Der Anteil der Unter-40-JĂ€hrigen ist deutlich (ca. 10%) grĂ¶ĂŸer als der Anteil der Über-55-JĂ€hrigen, so dass man noch(!) nicht von einer Überalterung sprechen kann.

Der GeburtenrĂŒckgang der letzten Jahre ist aber deutlich zu erkennen. Nach den relativ geburtenstarken JahrgĂ€ngen um das Jahr 1990 ist die Geburtenrate um bis zu 32% bis 2009 zurĂŒckgegangen. Im Jahr 2009 sind 2015 Kinder zur Welt gekommen, 1990 waren es noch 3351. Im Vergleich dazu waren es Ende der 1960er Jahre noch um die 5000 Geburten pro Jahr, wenn man die heutigen Einwohner des Kreises zu Grunde legt. Daher wird sich die Alterspyramide in den nĂ€chsten Jahren deutlich nach oben verschieben.

alterspyramide-kreis-rd